Print Design:
Die Kunst der Haptik.
In einer Zeit, in der digitale Inhalte im Sekundentakt konsumiert und vergessen werden, ist Print ein Anker. Ein physisches Produkt vermittelt Exklusivität, Beständigkeit und Wertschätzung – eigenschaften, die kein Screen simulieren kann.
Das Portfolio im Print-Bereich
Vom kleinen Flyer bis zur monumentalen Messewand – die Skalierung ist entscheidend. Jedes Format bringt eigene typografische und produktionstechnische Herausforderungen mit sich.
Editorial Design
Umfangreiche Kataloge, Jahresberichte und Broschüren. Fokus auf Lesbarkeit, Weißraum-Management und streng mathematisch aufgebaute Gestaltungsraster.
Verpackungsdesign
Entwicklung von Stanzkonturen, Banderolen und Etiketten. Gestaltung unter Berücksichtigung von Klebelaschen, Falzkanten und den Anforderungen des Einzelhandels.
Messeauftritte
Design von Messeständen, Leuchtkästen und Faltdisplays. Arbeit im Maßstab 1:10 mit extrem hochauflösenden Bilddaten für den Weitsicht-Druck.
Meine Methodik
Gutes Design am Bildschirm bedeutet nicht automatisch einen guten Druck. Dazwischen liegt eine strenge technische Methodik, die über das Endresultat entscheidet.
Satzspiegel & Raster
Vor dem ersten Entwurf wird das Fundament gelegt. Ein mathematisches Raster garantiert, dass Bilder, Typografie und Weißraum auf 100 Seiten absolut konsistent bleiben und eine harmonische Leseführung erzeugt wird.
Mikrotypografie
Der Unterschied zwischen laienhaft und hochprofessionell: Korrekter Einsatz von Geviertstrichen vs. Bindestrichen, optischer Randausgleich, angepasste Laufweite und das Verhindern von unschönen Silbentrennungen (Hurenkinder & Schusterjungen).
Farbmanagement
Zwingende Voraussetzung: Der Wechsel vom additiven RGB-Farbraum (Web) zum subtraktiven CMYK-Farbraum (Druck). Verwendung von ICC-Profilen wie ISO Coated v2 (Fogra 39) oder PSO Uncoated ISO12647 (Fogra 52) je nach gewünschtem Papier.
Reinzeichnung & PDF/X
Die finale technische Prüfung vor dem Druck. Überfüllen von schwarzen Texten, Anschnitt (Bleed) von meist 3mm, Konvertierung aller Schriften in Pfade und Export als genormtes PDF/X-1a oder PDF/X-4 Format für die Druckerei.
Material als Statement
Design endet nicht bei der Farbe. Erst durch die richtige Papier-Grammatur, offene Naturpapiere oder glatte Bilderdruck-Papiere entsteht ein Charakter. Als Krönung plane ich Blindprägungen, Heißfolien (Gold/Silber) oder partiellen UV-Lack ein – alles perfekt in der Druckdatei auf Sonderfarben-Ebenen separiert.
Zeit für bleibenden Eindruck?
Vom Layoutkonzept bis zur Kommunikation mit der Druckerei übernehme ich den gesamten Prozess zuverlässig und professionell.